Netzwerk Bilk

Startseite     wir über uns     Programm     ständiges Programm     Aktivitäten

                                                                                                                 
Kultur unterwegs - Netzwerk Bilk

Zweimal im Jahr geht das Netzwerk Bilk auf große Fahrt, um Kultur zu erleben und zu genießen. 
Unter organisatorischer Betreuung und kultureller Führung des Netzwerkers Joachim von Richter 
werden geschichtlich und architektonisch interessante Städte und Anlagen auf Tagestouren - 
meistens per Bahn und Bus - besichtigt. Angefangen haben die Ausflüge in das mit Recht so 
genannte "Goldene Mainz". Schon die Anfahrt durch das zum Weltkulturerbe erhobene Mittel-
rheintal, vorbei an stolzen Burgen, schroffen Felsen und steilen Weinbergen sowie durch roman-
tische Städtchen, konnte begeistern. In Mainz genossen die Netzwerkerinnen und Netzwerker 
zunächst den Lichteinfall durch die blauen Chagall - Fenster in der St. Stephans-Kirche. Nach 
einem Gang durch die quirlige, weinrote und ockerfarbene historische Altstadt mit einem 
Zwischenaufenthalt in der spätbarocken St. Augustiner-Klosterkirche gelangten die Netzwerker 
über einen der schönsten Marktplätze Deutschlands, vorbei an köstlichen Angeboten zum eng 
umbauten ehrwürdigen Dom. Den Abschluss des Aufenthaltes bildete die Besichtigung der 
Kupferberg-Sektkellereien, die wunderschöne Jugendstil-Exponate von der Großen Pariser 
Weltausstellung Ende des 19. Jahrhunderts zeigten, tausende Sektflaschen auf Lager hatten 
und ein Glas des Edelgetränks zum Verkosten bereit hielten. Als nächstes stand ein Ausflug 
nach Münster, der heimlichen Hauptstadt Westfalens, in der Vorweihnachtszeit auf dem Pro-
gramm. Neben der Besichtigung des behäbigen, spätromanischen Doms, des gotischen 
Rathauses mit dem historischen Friedenssaal, in dem das Ende des 30jährigen Krieges 
1648 besiegelt wurde, und besonders der Lamberti-Kirche, an deren Turm die aufgehängten 
Wiedertäufer in Käfigen baumeln, hatte es der zauberhafte Weihnachtsmarkt den Netzwerkern 
angetan. Das Gleiche gilt für den wahre Gaumenfreuden bereitenden Weihnachtsmarkt in 
Aachen, den die Netzwerker mit ihren griechischen Mitbewohnern im folgenden Jahr besuch-
ten. Vor den leiblichen Freuden wurde die Kultur "erarbeitet". Im Dom, der als Krönungsstätte 
der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (unter anderem Karl der Große) 
mit Recht zum Weltkulturerbe zählt und eine reich bestückte Schatzkammer besitzt. 
Im gotischen Rathaus beeindruckte der riesige Krönungs- und Reichssaal mit Wandbildern von 
Alfred Rethel (Karls-Zyklus), in dem alljährlich der Karls-Preis an verdiente europäische Politiker 
verliehen wird. Einige Netzwerker und Netzwerkerinnen besuchten auch das Couven-Haus, die 
"gute Stube" Aachens im Rokoko-Stil mit bezaubernden Einrichtungsstücken. Den Reigen 
setzte ein Besuch in das von den Düsseldorfern so heiß geliebte Köln fort. Nirgends in Deutsch-
land gibt es zwölf romanische Kirchen, von denen mit St.-Maria-Himmelfahrt, St. Gereon, 
St. Andreas und Groß-St.-Martin einige herausragende Bauwerke besichtigt wurden. Ein "Muss" 
war eine sehr informative Führung im Hohen Dom durch eine Expertin von der Kölner Tourismus-
Zentrale. Hervorragend geschmeckt hatte das Mittagessen in einer Altstadt-Kneipe. In lebhafter 
Erinnerung bleibt auch der Tagesausflug in das mittelalterliche Brügge . Das frühere burgundische 
Handelszentrum in Flandern entfaltete auf einer Grachtenfahrt seine ganze Pracht und ließ seine 
zahlreichen Paläste, Bürger- und Zunfthäuser sowie Kirchen wie an einer Perlenschnur Revue
passieren. Höhepunkte waren der weltberühmte mittelalterliche Kreuzigungs-Altar von Roger van 
der Weyden in einem gotischen Kloster-Museum, die Marmor-Pietà von Michelangelo in einer 
gotischen Kirche und die weitläufigen Anlagen eines Renaissance-Beginenhofs für unverheiratete 
Damen der besseren Gesellschaft. Natürlich wurden auch die köstlichen Brüggener Pralinen 
beim Vorbeimarsch von musizierenden Trachtengruppen genossen. Nicht unerwähnt bleiben 
sollen die Ausflüge in die Eifel (unter anderem Besichtigung der Gerolsteiner-Mineralwasser-
Fabrik) und zum Altenberger Dom, der von beiden Konfessionen benutzt wird und von einer 
Netzwerkerin (Frau Karin Kämpf) an der Orgel bespielt wurde.

Die Kosten betrugen in der Regel für die Fahrten mit der Bundesbahn unter 10 Euro pro Person 
(Gruppenfahrscheine).

Kulturgruppe - historische Vorträge über die 
Düsseldorfer Geschichte in  den Räumen des Stadtmuseums
Die Kulturgruppe des Netzwerkes Bilk bietet Interessierten etwas ganz 
Besonderes:

Eine Historikerin sucht sich in einem der Räume des Stadtmuseums die Themen aus, über die 
sie einen Vortrag hält. Passend zu den Ausstellungsbildern oder –stücken, die gerade in diesem 
Raum sind, erzählt sie den Hintergrund, die Geschichte. Die Zuhörer sind also auch gleichzeitig 
Betrachter. Es wurde bisher über Napoleon in Düsseldorf, die Medici, Johann Wilhelm von Pfalz-
Neuburg, dem Kurfürsten, genannt Jan Wellem, dem Vater von Jan Wellem, Wolfgang Wilhelm
von Neuburg, und den jüngeren Bruder Jan Wellems, Carl Philipp, referiert. Von den Teilnehmer-
innen und Teilnehmern können Themen-Wünsche geäußert werden, die dann berücksichtigt 
werden. Die Vorträge dauern eine Stunde. Sie kosten 1 Euro. Die Veranstaltungen werden im 
Monatsprogramm des Netzwerkes Bilk angekündigt mit der dringenden Bitte, sich anzumelden, 
und zwar über das Service Telefon 930 3117, montags bis donnerstags von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Seitenanfang