|

Die "Frühstücksmacherinnen" im Netzwerk Bilk
Immer
dienstags kommen die Frauen und Männer im Netzwerk Bilk zusammen,
um gemeinsam
zu frühstücken, sich zu unterhalten, Verabredungen für gemeinsame
Besuche, Ausflüge usw. zu
treffen. Da diese Treffen am Vormittag stattfinden, wird in den schönen
Räumen des Arbeiter-
Samariter-Bundes, in denen wir Gäste sein dürfen, von einigen
Netzwerkerinnen und manchmal
auch von Netzwerkern das Frühstück selbst gemacht. Jede und jeder
kann sich dazu melden.
Es ist schon prima organisiert. Da gibt es eine so genannte „Frühstücksliste“,
die zwei Wochen
im voraus herumgereicht wird. In diese Liste kann man sich
eintragen, wann man helfen möchte.
Die Aufgaben werden dann festgelegt, damit am Tag vorher schon
entsprechend eingekauft und
organisiert werden kann. Inzwischen hat sich ein fester
Personenkreis gebildet, der sich dieser
Aufgaben annimmt. Und sie machen das alle toll. Man kann sich
darauf verlassen: Es gibt immer
ein ausreichendes, abwechslungsreiches Angebot, das mit Geschmack
und Liebe auf einer
langen Tafel angerichtet wird. Die Tische, an denen gefrühstückt
wird, haben sie mit viel Phantasie
dekoriert, so dass der Raum einen lebhaften und freundlichen
Eindruck macht. Wenn dann um
10.00 Uhr das Büfett von der Gastgeberin, Frau Deußen, eröffnet
wird, kann jeder seinen Teller so
beladen, wie es gewünscht wird. Um das zu schaffen, kommen die
„Frühstücksmacher“ schon
immer mindestens eine Stunde vorher. Und sie bleiben, bis der
letzte Teller gespült und abge-
trocknet wieder im Schrank steht. Auf
diesen Vormittag will keiner verzichten und jeder erkennt
diese Arbeit an. Es ist ja auch zu schön, so verwöhnt zu werden.
Wie wichtig allen dieses Treffen
ist, konnten wir in einem Seminar feststellen, in dem
Verbesserungsvorschläge erarbeitet wurden.
An dem Frühstück wollen alle festhalten. Sie wollen es sogar noch
netter machen. Dabei ist nicht
das Frühstück selbst gemeint, sondern der Rahmen, in dem es
stattfindet.




Startseite |